Ursprünglich in Südwesten von Amerika und Mexico beheimatet, wo sie noch Heute alljährlich riesige Gebiete mit ihren leuchtenden Blüten in ein Farbenmeer verwandeln. Durch die Pfahlwurzel, kann diese krautige Pflanze, die 40-60cm hoch wird, extreme Trockenheiten überdauern. Selbst der Samen ist ein Trockenkünstler, er kann über Jahre im Boden verbleiben, sich zur Pflanze entwickeln und seine Blüten von Juli bis Semptember den Insekten anbieten, wenn die richtigen Bedingungen gekommen sind. Wenn die leuchtenden Blüten bestäubt werden, bilden sich rasch, Schlafmützen ähnliche Samenstände. Desshalb nennt man den Goldmohn, abgeleitet von der Form des Samenstandes, auch ab und zu "Schlafmützchen".
Die Indianer nutzten dieses giftige Kraut der Pflanze, um daraus beruhigenden Tee zu brauen. Diese Pflanze wird noch Heute in der Pflanzenheilkunde und Hömöopathie gegen mentalen Stress, als Schlafmittel und Schlafstörungen, eingesetzt.