Ursprünglich aus dem Mittermeer beheimatet fand diese genügsame Pflanze schon bereits Mitte 16. Jahrhundert Zugang in Gärten der Landbevölkerung. Sie war lange ein fester Bestandteil eines jeden Bauerngarten. Auch die Symbolik der Pflanze galt als Inbegriff der verschmähten Liebe. So galt lange im Kanton Zürich, die Ueberbringung einer Jungfer im Grünen als formelle , untrügliche Abweisung eines Verehrers. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten, lohnt es sich diese Schönheit wieder in unseren Gärten einzusetzen, passt sie doch perfekt mit ihrer filigranen Art in unsere Naturgärten. Tanzenden Feen gleich im Winde auf ihren Stielen, werden diese einzigartigen, himmelblauen Blüten auch sehr gerne von Insekten angenommen. Die etwa 50cm hohe Pflanze gilt als langanhaltende Schnittblume und auch die Rassel ähnlichen Samenstände können in Trockensträusse Verwendung finden. Dieses einjährige Gartenjuwel kann sich jahrelang durch Selbstaussaat etablieren. Entdecken Sie diese alte, einfach zu ziehende Schönheit, neu...