Die heimische, gut winterharte Kuh- oder auch Küchenschelle genannt, ist an verschiedenen Orten in der Schweiz, unter Anderem in der Nordschweiz an milden Lagen zu finden. Schon sehr früh im Jahr, stossen die pelzigen Triebe, gut geschützt durch den aufbrechenden Schnee. Die relativ grossen, an Glocken errinnernde, nickenden Blüten werden emsig von den ersten Hummeln und Bienen aufgesucht. Die flauschigen Samenstände sitzen über der Blätterrosette und sind ein toller Mehrwert durchs Jahr, im Garten. Die Pflanze wird insgesamt ca. 25cm hoch und hat bei uns die Blütezeit im März/April.
Der gute Hippokrates in der Antike, kannte bereits Anwendungen aus Pflanzenteilen , gegen hysterische Angstzustände und Menstruationsbeschwerden. Noch Heute wird vor allem in der Homöopathie, die Extrakte als vielseitiges Medikament eingesetzt. Gegen Beschwerden in der Verdauung, Galle, Harnweg, Gelenkschmerzen und allerlei Beschwerden in Pubertät, Schwangerschaft und Wechseljahren soll die Kuhschelle Abhilfe bieten.
Also ein wahrer Tausendsassa, dem man eigentlich mehr Beachtung schenken sollte....